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Einheit zu Besuch

Nun ein brandheißer Beitrag (noch nicht auf tt-live), auch wenn der Inhalt nicht so wirklich erfreulich ist. Bei unserem Heimspiel gegen die Jungs von Einheit Alexander gab es eine deutliche Pleite. Lediglich Jenne und ich konnten im Doppel punkten, im Einzel gelang es nur Heiner einen Punkt zu erringen.

Nach dem das 9:2 (?) Hinspiel ja kampflos aufgrund der absurden, damals unveröffentlichen Verbandsregelung abgezogen wurde, waren wir durchaus neutral gestimmt. Ein kleines Manko war allerdings schon im Vorfeld, dass es überraschend Spieler Maleck verkältet aus dem Gefecht gezogen hatte, denn er hatte im Hinspiel gepunktet. Dafür sprang Haris ein, Heiner war sowieso geplant wegen Stefans Urlaub.

Nach den Doppeln stand es 1:2, was durchaus noch im Rahmen lag. Doch dann gab es erst oben ein 0:2. Koray lieferte sich ein schönes Duell mit dem Einser, doch ließ leider im Spielverlauf nach. Obwohl ich in der Hinrunde nur knapp dem Einser unterlag, aber den Zweier dann im Griff hatte, lief ich weiter meiner Form hinterher und war in beiden Spielen zu schwach. Und dann schlug auch in der Mitte 0:2 zu Buche und nur unten verzeichneten wir endlich den zweiten Punkt durch Heiner.

Nachdem ich mich dann mit 7-6-4 (oder so) von meinem Tisch zurückgezogen hatte und auch Koray sich dem immer stärker werdenden Zweier geschlagen geben musste, verbleibt es, unseren Gegnern eine gute Relegation zu wünschen, sollten sie es schaffen, ihren Spiele Vorsprung zu halten und bis auf Neukölln kein Match mehr zu verlieren. Im Moment haben sie +37 vs. +29 bei Siemensstadt. Letztere haben zwar schon gegen Neukölln gespielt, treffen aber noch auf Bergmann-Borsig und Buckow …

Besuch in Staaken

Die Erste Mannschaft trat heute zu einem Auswärtsspiel in Staaken an. Ohne unsere starke Mitte durchaus eine Herausforderung, auch wenn sich Staaken bislang, bis auf einen wegen Mannschaftsrückzug nicht mehr zählenden Sieges, noch mit keinem Zähler auf der Habenseite präsentierte.

Zuerst mal vielen Dank, dass die Gastgeber unsere Verspätung aufgrund der Echo-Verleihung toleriert haben. Wir legten dann auch rasch los und nach einigem Hin und Her konnten wir doch tatsächlich alle drei Doppel für uns entscheiden. Das obere Paarkreuz liess nichts anbrennen und auch in der Mitte purzelten die Punkte uns zu. Unten gab es eine Punkte Teilung, doch der nachfolgende Sieg von Bernd (wenn auch knapp mit 3:2), machte dann doch einen recht deutlichen Sieg zum 9:1 klar.

Nachträge

Aufgrund von Beschwerden möchte ich noch mal zwei Berichte nachtragen. Da nunmehr doch einiges an Wasser den Fluss hinabgeflossen ist, halte ich mich eher kurz.

Es ging gegen Mariendorf unseren direkten Abstiegskonkurrenten. Wir waren zwar motiviert, doch die eigentliche Bedeutung des Wortes Motivation bekamen wir in der Halle unserer Gastgeber zu spüren. Hung war extrem konzentiert bei der Sache, der Dreier spielte ungefähr doppelt so sicher wie im Hinspiel und überhaupt trat uns eine deutlich stärkere Mannschaft als in der Hinrunde gegenüber.

Sicher waren wir diesmal auswärts gefordert und sicher haben gewisse Leute in der Rückrunde noch nicht in ihre Form gefunden (hüstel). Trotzdem an diesem Abend waren wir einfach schlicht und ergreifend die schwächere Mannschaft. Jenne und ich verloren unser Doppel nach steter Führung kurz vor Schluß 0:3, auch unser zweier Doppel konnte sich nicht durchsetzen und verlor 2:3 und wenn nicht unser Dreier Doppel wenigstens gepunktet hätte, hätte das ganze Spiel durchaus als Fiasko enden können.

Koray und ich gingen dann in zwei Fünf-Satz Spielen leider ohne Punkt von der Platte, auch in der Mitte gab es lediglich einen Punkt, und auch unten konnten wir nicht doppelt für uns notieren. Wir lagen ergo bereits 3:6 hinten. Nun konnte aber wenigstens Koray einen Punkt im oberen Paarkreuz holen, während ich weiterhin keinen Zähler auf der Habenseite verbuchen konnte. In der Mitte ging es ebenfalls wieder Remis aus und (leider) auch unten, so dass wir ganz schlicht und ergreifend unseren Gegnern die Hand zum verdienten Sieg reichen mussten.

Das hatten wir uns zwar anders vorgestellt, aber hier und heute war nichts zu holen. Möge der Bessere gewinnen, das hat er dann auch.

In der Woche drauf mussten wir JWD antreten (Kladow). Schon im Vorfeld war klar, dass wir hier mit einer guten Leistung im Verlauf des Spiels (Mitte und Unten) eine gewisse Chance haben würden. In der – recht langen – Autofahrt sponnen wir bereits zusammen, wie wir zumindest einen Punkt abholen könnten, ja auch zwei Punkte schienen durchaus möglich, wenn ich zum Beispiel oben mal endlich einen Sieg einfahren könnte.

Naja, es begann dann denkbar lausig. Jenne und ich haben unser zweites Doppel der Saison verloren (erste Niederlage siehe oben) und wenn nicht wieder ein glorreiches Dreierdoppel uns den letzten Punkt gerettet hätte, wie wäre die Begegnung wohl weitergegangen…

Ich nehme meine bescheidene Vorstellung mal vorweg, auch hier spielte ich wieder deutlich unter meinen Möglichkeiten, doch ein Glück war ich damit an diesem Tag recht alleine. Das Team kämpfte vorbildlich. Mitte und Unten liessen (fast) nichts liegen und wir mußten nicht mal mehr in das Schlussdoppel. Es gab sicherlich Schlüsselspiele und besonders hervorzuhebende Einzelleistungen, aber es ist schon spät und ich bin müde. Nur so viel noch: Ich bin stolz auf uns. :)

Bezirk gegen Verband im Pokal

Die Erste traf im Pokal die Mannschaft von Vfk Südwest aus der Verbandsliga. Die Gäste waren vielleicht in Erwartung eines zwei Klassen niedriger spielenden Gegners nicht mit ihren Spitzenleuten angetreten. So mussten sie zur Kenntnis nehmen, dass unsere Erste einen exzellenten Ball zu spielen vermag.

Mit 5:3 konnten Bernd (1:1), Robert und Rog (beide 2:1) einen Kantersieg landen. Lediglich der Vierer(?) der Südberliner konnte alle seine Spiele durchbringen.

Gratulation von meiner Seite.

Gefühlte Niederlage

Es war mal wieder ein Freitag, fast der Dreizehnte. Eigentlich wollten wir verlegen und so weiter, aber das soll nicht als Entschuldigung dienen. Wir hatten uns einen Sieg nach der knappen Hinrunden Niederlage vorgenommen.

Nach den Einstandsdoppeln gegen unsere Nachbarn vom Polizei SV, lagen wir mit 1:2 hinten. Das war im Rahmen auch wenn es insbesondere in Doppel 3 knirsch eng war.

Im oberen Paarkreuz traf Koray auf den bislang 2:2 stehenden Einser, während ich gegen den bislang sieglosen Zweier antrat. Nun ja, ich hatte einen gebrauchten Tag erwischt und trotz (oder wie später analysiert gerade wegen) intensiven, exzellenten Trainings, stellte ich mich zu dumm an, um zu gewinnnen. Koray machte es besser und sorgte für den Anschluss zum 2:3.

Die Mitte hatte es schwer, doch auch hier schlugen wir uns wacker ausgeglichen zum 3:4 (Stefan +, Micha -). Unten kam dann unser Ersatz zum Einsatz und brachte uns zwei Punkte. Großartig, wir lagen in Front.

In den Rückspielen konnte ich oben meine zunehmend schlechte Laune über mein schwaches Auftreten nicht in Produktivität umsetzen, und brachte lediglich im Dritten Satz ordentliche Gegenwehr an, doch verlor sang- und klanglos, dabei spielte der Gegner durchaus ein gerades Spiel. Koray tat sich gegen den unorthodox, destruktiv vernoppten Zweier auch schwer, doch kam zum letztendlich verdienten Sieg (nach 0:2). Wiedermal sorgte Koraycum für eine Kompensation meiner Niederlagen.

Die Mitte schlug sich genauso ausgeglichen wie in den Hinspielen und auch unten gab es diesmal einen Split – zwischendurch stand es schon 8:5. In Heiners letzten Einzel, konnte er sich immer besser auf das Material (seufz) des Gegners einstellen, doch verlor er am Ende denkbar knapp im Fünften. Gräm dich nicht (mach ich schon zur Genüge).

So kam es schliesslich zum Schlussdoppel. Doch obwohl ich im ersten Doppel gut gepunktet hatte, war diesmal lediglich Koray gut drauf. Ich stand zu oft zu weit weg von Platte, was gegen so drucklos spielende Spieler einfach dumm ist. Vermutlich war auch das mein Problem in den Einzeln. ‘Starco’ spielte dazu noch einige spektakuläre Bälle, ich denke da an den eingesprungenen Rückhandschuss.

Fazit: Wir hatten alle Chancen, im Abstiegskampf einen beruhigenden Vorsprung zu erzielen, so sind wir immer noch unter Zugzwang, auch wenn wir durch den Punkt ein gewisses Polster weiterhin haben. Wir müssen jetzt nochmal richtig angreifen und jeden Punkt holen den wir können, da wir durch die vermaledeite Hinrunden Kampflos-Wertung drei (?) Punkte weniger als wirklich auf dem Spielekonto haben.

Haut rein. Ich arbeite an mir.

So geht’s sich gut an…

Wir konnten am Freitag unseren Gästen aus Buckow eine geglückte Revanche unseres Hinrundenspiels vermachen. Das erhöht die Spannung in der Liga und setzt unsere Konkurrenten auch ein wenig mehr unter Druck mit Volldampf auf Punktejagd zu gehen, was uns nur Recht sein kann.

Im Einzelnen: Korays Premiere in dieser Saison im oberen Paarkreuz gab in keinster Weise zu klagen Anlass. Erst schlug er den im Hinspiel so leicht punktenden Einser und traf dann im zweiten Einzel auf den Hinrunden-Dreier, den er auch vor einem Jahr schon bezwingen konnte. Das wäre also ein Tag des oberen Paarkreuz’ geworden, wenn nicht der Erste im Bunde einen Raben schwarzen Tag erwischt hätte. Ich spielte leider recht bescheiden 0:2. Im Doppel konnte ich mich aber schön einbringen.

Überhaupt die Doppel: Ein gutes 2:1 verhieß uns schon zu diesem Zeitpunkt, dass das Heute kein Ausrutscher werden würde. Was sicherlich bemerkenswert ist, war der Einsatz von Jenne, so kurz nach seiner OP, alá “vom Tisch jesprungen, in die Reha und wieder ran an’n Tisch”. Respekt, denn auch wenn das nur bedingt agil und mobil aussah – armiert mit Nierengurt und ohne Rotation -, konnte er inklusive Doppelsieg ein 2:1 Punktekonto der Mannschaft bescheren.

Stefan spielte nun seine Premiere in der Mitte und zeigt im ersten Einzel eine eher durchschnittliche Leistung, die aber zum Siegen genug war. Im zweiten Match traf er aber – ähnlich wie Koray – auf den gleichen Gegner wie in der Hinrunde, nur dass Stefan damals unauffällig verlor. Hier spielte er aber befreit auf, zeigte kluge Schnittwechsel, druckvolles Topspin Spiel tief in die Vorhand und taktisch, überlegtes Angriffsspiel. In einem knappen, aber meines erachtens überlegen geführten Spiel, fuhr Stefan den Sieg zu einer 2:0 Tagesbilanz ein.

Im unteren Paarkreuz gab es einen knappen, aufgeregten Sieg seitens Stucki und eine knappe Niederlage im ersten Einzel seitens Micha. Sein Gegner brachte wie eine Mauer gegen den anstürmenden Micha immer wieder noch einen zurück und gewann am Ende im Fünften. Im zweiten Einzel ließ Spieler Maleck seinem gegenÜ aber nur wenig Spielraum und schloss den Tagessieg für uns zum 9:5 ab, ohne dass Stucki nochmal an die Platte musste.

Spieler des Tages: Eindeutig Koray und Stefan

Wertvollster Spieler: Natürlich Jenne :)

Jungs, so können wir weiter machen, auch wenn es mit dem Aufstieg doch eventuell schwierig wird…

Pokalsieg in Wittenau

In einem Spiel im hohen Norden konnten wir relativ sicher ein 5:1 mitnehmen. Einziger Wermutstropfen war Erols Niederlage. Das war wohl heute nicht sein Tag. Doch Jenne und Koray liessen nichts liegen und sorgten fuer das klare Ergebnis. Eines noch: die Jungs sind verdammt stark gewesen, auch wenn es deutlicher war als gegen ASV.

Erfolgreich in die Winterpause

Blau Gold blamiert sich bei Anadolu-Umutspor

(vergleiche anadoluspor blamiert sich gegen motor-wildau, Post von Nickelbeck am 29.11.).
Die Blamagen in der Bezirksliga nehmen kein Ende. Nach dem blamablen Auftritt der Türken im Umland nun schon die 2. Blamage in Folge, an der die Kreuzberger Tischtennisfanatiker maßgeblich beteiligt und zumindest mitverantwortlich sind.
Im vermeintlichen Spitzenspiel wurde tatsächlich guter Sport geboten. Auch der Rahmen war eines Saisonabschlusses und -höhepunktes würdig: die Nordberliner brachten zahlreiche Zuschauer mit (gefühlte bzw. gehörte 20), die in der Südkurve Heimspielatmosphäre verbreiteten.
An 2 Tischen begann ein Wettkampf, der über zweieinhalb Stunden dauern sollte und mit einem klaren Sieg für die Kreuzberger Sportfreunde endete.
Die Startdoppel ließen einen engen Ausgang erwarten. Bernd und Ralph (ohne Einspielzeit) verloren in 4 Sätzen, denen die Gäste mit gut platzierte Blocks ihren Stempel aufprägten. Parallel gewann unser zweites Spitzendoppel, anfangs mit guter Abwehr, später aber vor allen Dingen mit vielen Zwischenschlägen gegen das auf Angriff eingestellte Spitzendoppel von Blau Gold.
Für alle ist das freitagabendliche TT eine Art After Work Party (après Sport), aber nicht für Roger, für den sein Einsatz mal wieder ein Frühsportereignis war. Direkt hintereinander bestritt er seine Matches. Zunächst ein deutlicher Sieg gegen die Nummer 1 Siebert, selbst eher ein Allround als ein Angriffsspieler, mit großer Sicherheit in Abwehr und Angriff. Danach war er allerdings gegen den Zweier Hoeft, der ausgezeichnet gegen Abwehr spielt, trotz Satzgewinns eher chancenlos.
Parallel gewannen Robert und Olli knapp ihr Doppel, sodass ein Zwischenstand von 3:2 hätte angezeigt werden können.
Als nächstes spielte Robert sein erstes Einzel gegen einen verhalten angreifenden Merget und konnte die meisten längeren Ballwechsel für sich entscheiden. Am Ende, nach jeweils knappen Sätzen, ein klares 3:0 .
Danach hatte Bernd keine Probleme mit dem Roger-Bezwinger Hoeft, der selbige aber mit Bernds Aufschlägen hatte.
Parallel versuchte sich Olli zunächst erfolglos an langen Rückhandduellen und VH-Toppis gegen Stoll, “der auch schon höher gespielt hat” (Bernd). Der Gegner brachte zwar recht hohe Bälle, die aber platziert und mit hoher Sicherheit zurück. Nach deutlichem Satzrückstand ändete sich das Bild ein wenig, Olli variierte stärker und konnte 3x in Folge knappe Sätze für sich entscheiden.
Lou konnte sich gegen den sehr variablen Spieler Merten und zahlreiche (?) Kantenbälle (“immer in entscheidenden Situationen”) behaupten. Nebenan behielt Ralph seine weiße Weste (von links), seine Angriffsunsicherheit (bzw. Traininsgsrückstand) war größer als die des Kontrahenten. Eine Anzeigentafel hätte nun also HEIM 7:3 GAST zum Leuchten gebracht.
Die Spitzenpaarung zeigte dann wieder großes Tischtennis, und vor allen Dingen das hervorragende Blockspiel von Siebert, der auch stärkste Toppis kontrolliert zurückbrachte, führte zu langen Ballwechseln. Was im Fußball erst in der Verlängerung geschieht, unterlief Bernd bereits mitten im Spiel: Wadenkrämpfe. Den 5. Satz konnte er aber dennoch gewinnen und konnte somit ebenfalls seine weiße Weste anbehalten.
Die Begegnung endete mit einem Kantenball von Robert gegen den RH-Konterspieler Stoll in der Verlängerung des vierten Satzes (Synchronizität der Ereignisse, s.u.). Auf der Bank herrschte ohnehin Einigkeit, dass Rotert dieses Match garnicht verlieren kann, weil der Kontrahent ihm exakt in die karten spielt – der Akteur hatte allerdings eine abweichende Meinung.
Am Ende waren alle zufrieden: Der Kassenwart zählte eine Rekordkulisse, das Ergebnis war im Sinne der Gastgeber, und die Gäste konnten am Ende ihre Herbstmeisterschaft feiern.

Die Zweite behauptet den vorletzten Tabellenplatz

… und verringert ihre Abstiegschancen / schöpft weiter Hoffnung auf den Klassenerhalt.
Im anderen Hallenabschnitt ging es ebenfalls mit größtem Engagement, aber unter umgekehrten Vorzeichen, zur Sache. Dort wurde die Herbstmeisterschaft der von unten betrachteten Tabelle entschieden.
Der Start verlief für unsere Versehrtentruppe (auch Heiner (Ischias) und Mehmet (“konnte Bein nicht bewegen”) sowie Koray (erkältungsgeschwächt) reihten sich ein) wie stets durchwachsen, immerhin ein Doppel (Erol und Jenne) konnten punkten. In seinem Einzel konnte Koray seine körperliche Schwäche nutzen und den Extremtopspin (RH + VH) spielenden Gegner zu mehr Fehlern als Punkten zwingen. Erol hatte weniger Glück und kam zu selten gegen einen nicht allzu aggressiven Linkshänder mit seinen eigenen Stärken zum Zug.
Unsere Mitte konnte heute nur einen sehr flüchtigen Eindruck hinterlassen – offensichtlich wollten Jenne und Stucki schnell nach Hause (genauer: in die Kneipe bzw. zum zukünftigen Stammhalter nebst/in Lebensabschnittsgefährtin). Das ist durchaus nicht negativ zu sehen, aber – insbesondere hinsichtlich des Saisonverlaufs – für uns absolutes Neuland: Das Spielformular dokumentiert 4 mal ein 3:0!
Im unteren Paarkreuz gab es eine Punkteteilung, Heiner gewann (Sicherheit im Spiel überwog Nervosität?) und Mehmet verlor (wegen des erzwungenen Standtischtennis?)
Oben konnte sich dann Erol knapp behaupten, mit der richtigen Mischung aus sicheren Rückschlägen und gelegentlichen Attacken, während Koray dem Linkshänder gratulieren durfte bzw. musste.
Der Abstiegsk(r)ampf gipfelte in 2 knappen Matches, von denen das erste verloren ging (Motto: Not schlägt Elend), das zweite aber Heiner mit einem Kantenball in der Verlängerung (Synchronizität der Ereignisse, s.o.) schlussendlich gewann. Somit endet auch für die Zweite das Jahr erfreulich, aber trotzdem auf einem Abstiegsplatz.

Randbemerkungen und Zitate

(teilweise in alkoholisiertem Zustand nach dem Spiel):

  • Die überwiegende Mehrheit der knappen Sätze ging an die Heimmannschaft.
  • “So viele junge Männer mit Plautze – man könnte Blau Gold auch für eine Biermarke halten”

Wir können es noch

In einem (un)erwartet knappen Spiel konnten wir uns gegen Blau-Weiß mit 9:6 durchsetzen.
In drei guten Doppel Partien konnten wir trotzdem nur mit 1:2 in die Einzel gehen. Während Koray in seiner Partie 3:1 punkten konnte, auch wenn er seine Leistung nicht überzeugend erachtete, hatte Erol durchaus Probleme, sein Spiel gegen den Zweier zu entwickeln. Der 11:0 Satzgewinn im Dritten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass er keine Mittel fand, das Spiel zu dominieren. Wie gut, dass dann die Mitte mit zwei klaren Siegen uns wieder in Führung brachte. Sowohl Jenne – heute wieder etwas weniger steif -, als auch Stucki – sehr druckvoll und konstant – ließen nichts anbrennen. Im unteren Paarkreuz erfolgte dann eine Punkteteilung, Heiner brachte sein Einzel klar mit 3:0 nach Hause, während Mehmet seine Linie gegen den wild angreifenden Demir suchte, nicht fand und verlor.
In der Rückserie gab es im oberen Paarkreuz wiederum eine Punkteteilung: Erol schaffte es zwar nicht, konstant im Spiel gegen den Einser zu überzeugen, gewann aber am Ende 3:2.
Sein Gegner brachte zum Ausdruck, dass er nur aufgrund von enorm vielen Nassen verlor, auch wenn niemand sonst einen Vorteil in der Anzahl der glücklichen Punkte für Erol zu sehen vermochte. Erol sollte nächstes Mal seine Klappe halten und nicht darauf einsteigen, da der Einser von Blau-Weiß durch seinen Kommentar nach dem Spiel bis zuletzt vergnatzt blieb. Natürlich ist das hauptsächlich sein Problem, aber es drückte die doch eigentlich gute Stimmung, da sollte ein Einser drüber stehen und nicht das stete Greinen seines GegenÜs auch noch kommentieren. Zurück zum Sport: Koray hatte ebenfalls Probleme, ähnlich wie Erol in der Einzelhinrunde, gegen den Zweier und musste sich ihm ebenfalls geschlagen geben. Wieder trat die Mitte an und wieder rollten zwei Punkte auf unser Konto, womit wir vor den Einzeln im unteren Paarkreuz erstmals mit zwei Punkten in Führung lagen.
Leider schaffte es Mehmet nicht, sein Spiel durchzusetzen, aber Heiner konnte in einer guten Partie erneut einen 3:1 Sieg einfahren, so dass wir nicht mehr in das Schlussdoppel mussten.
Wir haben damit wieder Anschluss, müssen aber noch die eine oder andere Schippe drauflegen, um nicht in die Gefilde der Kreisliga abzutauchen. Wenn Stefan wieder bei uns spielt, Jenne wieder fit wird, Mehmet konstanter und sicherer wird und – natürlich – unser Spieler Maleck mit von der Partie ist, geht das auch sicherlich.

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